Marisken-OP: Behandlung, Ablauf & Erfahrungen
Inhaltsverzeichnis
Was sind Marisken und wie entstehen sie?
Wie unterscheiden sich Marisken von Hämorrhoiden und anderen proktologischen Erkrankungen?
Wann ist eine Marisken-OP medizinisch sinnvoll?
Welche Indikationen und Entscheidungskriterien sprechen für eine operative Entfernung?
Welche Beschwerden machen eine Marisken-OP notwendig?
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Marisken?
Welche konservativen Maßnahmen können Beschwerden lindern?
Welche operativen Methoden zur Marisken-Entfernung stehen zur Verfügung?
Wie läuft eine Marisken-OP konkret ab?
Welche Vorbereitung, Diagnostik und Narkosearten sind üblich?
Wie erfolgt der Eingriff Schritt für Schritt?
Welche Methode ist sinnvoller: Laser, Skalpell oder Elektrokoagulation?
Welche Risiken, Komplikationen und Nebenwirkungen können auftreten?
Wie verläuft die Nachsorge und Heilung nach einer Marisken-OP?
Wie können Ernährung und Stuhlregulation den Heilungsprozess unterstützen?
Wann sollten Komplikationen nach der OP ärztlich abgeklärt werden?
Wie lassen sich Marisken künftig vermeiden?
Was sind Marisken und wie entstehen sie?
Marisken sind weiche, harmlose Hautfalten am äußeren Afterrand. Sie entstehen meist als Restzustand nach einer Schwellung, etwa durch vergrößerte Hämorrhoiden, eine Analthrombose, Durchfallreizungen oder kleine Entzündungen der Analhaut. Wenn das Gewebe anschwillt und später wieder abschwillt, bleibt häufig ein überschüssiger Hautsaum zurück, der sich nicht vollständig zurückbildet.
Typische Auslöser in Kürze:
- Hämorrhoidale Schwellung → überdehnte Haut
- Analthrombose → zurückbleibender Hautüberschuss
- Reizung durch Pressen/Durchfall → entzündliche Ödeme
- Analekzem oder kleine Fissuren → vorübergehende Verdickung der Haut
Beschwerden entstehen weniger durch die Mariske selbst als durch erschwerte Hygiene, Feuchtigkeit oder Reibung.

CANNEFF® SUP kann hierbei unterstützend wirken, da CBD und Hyaluronsäure die gereizte Schleimhaut beruhigen und die Pflege erleichtern – es entfernt Marisken nicht, lindert jedoch häufig begleitende Irritationen.
Wie unterscheiden sich Marisken von Hämorrhoiden und anderen proktologischen Erkrankungen?
Marisken sind äußere, weiche Hautfalten, während Hämorrhoiden innere Gefäßpolster im Analkanal sind. Damit betreffen beide Strukturen unterschiedliche Gewebe: Marisken die äußere Haut, Hämorrhoiden das innere Schwellkörpergewebe.
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Erkrankung |
Lokalisation |
Typische Merkmale |
Schmerz? |
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Marisken |
Außen am Afterrand |
Weiche Hautfalten, oft hygienisch störend |
Meist nein |
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Innen/teils außen |
Blutungen, Druckgefühl, Knoten |
Selten stark |
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Innenseite, hintere Kommissur |
Stechender Schmerz beim Stuhlgang |
Ja, ausgeprägt |
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Außen |
Harte, bläuliche Knoten |
Oft sehr schmerzhaft |
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Außen |
Brennen, Nässen, Juckreiz |
Brennend/juckend |
Marisken selbst bluten nicht und verursachen selten Schmerzen. Beschwerden entstehen eher durch Hygieneprobleme und lokale Reizungen.

Bei entzündlichen Begleiterscheinungen – z. B. nach Durchfall oder bei einem Analekzem – kann die Anwendung eines reizlindernden Präparats wie CANNEFF® SUP sinnvoll sein, um die Schleimhaut zu beruhigen und die Pflege zu erleichtern.
Wann ist eine Marisken-OP medizinisch sinnvoll?
Eine operative Entfernung ist dann sinnvoll, wenn die Marisken funktionell stören oder sich wiederholt entzünden. Medizinisch relevant wird der Eingriff vor allem dann, wenn konservative Maßnahmen die Beschwerden nicht ausreichend lindern.
Typische Gründe, die für eine OP sprechen:
- Hygieneprobleme: Wenn sich Stuhlreste in den Hautfalten festsetzen und es dadurch zu Juckreiz, Nässen oder Entzündungen kommt.
- Wiederkehrende Reizungen: Häufige Schwellungen, Analekzeme oder kleine Entzündungsphasen, die die Lebensqualität beeinträchtigen.
- Größere Marisken: Wenn die Hautfalten so ausgeprägt sind, dass sie mechanisch stören oder ästhetisch belastend wirken.
- Nach Analthrombose: Wenn nach dem Abklingen dauerhaft störende Hautüberschüsse zurückbleiben.
Da viele Beschwerden durch Reizung der Analhaut entstehen, kann die lokale Pflege einen OP-Wunsch hinauszögern oder manchmal überflüssig machen. In solchen Fällen kann die entzündungs- und reizlindernde Kombination aus CBD und Hyaluronsäure in CANNEFF® SUP die Haut beruhigen – sie ersetzt keine Operation, kann aber Beschwerden vor einer OP deutlich reduzieren. Eine OP ist hingegen nicht notwendig, wenn die Marisken optisch stören, aber keine funktionellen Probleme verursachen.
Welche Indikationen und Entscheidungskriterien sprechen für eine operative Entfernung?
Für eine operative Entfernung kommen Marisken dann in Frage, wenn sie klinisch relevante Beschwerden verursachen und konservative Maßnahmen nicht ausreichen. Die Entscheidung orientiert sich dabei an klaren medizinischen Kriterien, die Ärztinnen und Ärzte in der proktologischen Untersuchung prüfen.
Wesentliche Indikationen
Deutlich erschwerte Analhygiene mit häufigem Nässen, Geruch oder wiederkehrendem Juckreiz.
- Regelmäßige entzündliche Episoden, etwa in Verbindung mit Analekzem, Reizdermatitis oder kleinen Läsionen.
- Hautfalten, die mechanisch stören, zum Beispiel beim Sitzen, Sport oder beim Stuhlgang.
- Persistierende Hautüberschüsse nach Analthrombose, die sich nicht zurückbilden.
- Ausschluss anderer Erkrankungen: Wichtig ist, dass keine Fissur, kein Abszess oder keine akute Proktitis im Vordergrund steht – diese müssen zuerst behandelt werden.
Medizinische Entscheidungskriterien
Bei der proktologischen Untersuchung achtet der Arzt insbesondere auf:
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Kriterium |
Bedeutung für die OP-Entscheidung |
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Größe und Konsistenz |
Große, derbe oder mehrfach gezipfelte Marisken sind eher OP-pflichtig |
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Hautbeschaffenheit |
Tendenz zu Entzündungen/Nässen erhöht OP-Empfehlung |
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Beschwerdedauer |
Lang anhaltende oder chronisch rezidivierende Symptome |
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Anatomische Lage |
Hautfalten nahe der hinteren Kommissur neigen zu höherer Reizanfälligkeit |
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Patientenwunsch |
Relevanz im Alltag, kosmetische Belastung |
Rolle der konservativen Therapie
Nicht jede Mariske muss operiert werden. Bei leichteren Beschwerden kann eine gezielte lokale Pflege die Symptome deutlich reduzieren. Präparate wie CANNEFF® SUP, die CBD und Hyaluronsäure kombinieren, können entzündungsbedingte Irritationen beruhigen und die Schleimhautregeneration unterstützen – dies dient häufig als präoperativer oder begleitender Ansatz, ersetzt aber den chirurgischen Eingriff nicht, wenn funktionelle Störungen bestehen.
Welche Beschwerden machen eine Marisken-OP notwendig?
Eine Operation wird vor allem dann notwendig, wenn Marisken wiederkehrende oder anhaltende Beschwerden verursachen, die den Alltag spürbar beeinträchtigen. Entscheidend ist nicht die Größe, sondern die funktionelle Störung, die durch die Hautfalten entsteht.
Typische Beschwerden, die eine OP rechtfertigen
Hygieneprobleme: Wenn sich Stuhlreste festsetzen und die Reinigung kaum möglich ist.
Chronisches Nässen oder Feuchtigkeit: Häufig verbunden mit Geruch oder wunden Hautstellen.
Juckreiz und Brennen: Vor allem durch mikrobielles Aufweichen der Haut.
Immer wiederkehrende Reizungen oder Ekzeme: Wenn konservative Pflege die Beschwerden nicht stabilisiert.
Mechanische Beeinträchtigung: Zum Beispiel unangenehmes Reiben beim Sitzen, Sport oder Gehen.
Schmerzhafte Episoden: Insbesondere wenn die Mariske sich immer wieder entzündet oder schwillt.
Wann reicht konservative Behandlung aus?
Leichte Beschwerden lassen sich oft durch schonende Analhygiene, Stuhlregulation und reizlindernde Pflege kontrollieren. Präparate wie CANNEFF® SUP mit CBD und Hyaluronsäure können die gereizte Schleimhaut beruhigen und entzündliche Phasen abmildern – das kann eine OP hinauszögern, aber nicht ersetzen, wenn die funktionellen Probleme fortbestehen.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Marisken?
Marisken können konservativ oder operativ behandelt werden. Da sie gutartig sind, steht zunächst die Linderung von Beschwerden im Vordergrund. Eine Entfernung ist nur dann nötig, wenn funktionelle Probleme bestehen.
Konservative Behandlungsmöglichkeiten
Diese Maßnahmen zielen darauf ab, Reizungen zu reduzieren und die Analhygiene zu verbessern:
Stuhlregulation: Ballaststoffreiche Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, eventuell milde Stuhlweichmacher.
Schonende Analhygiene: Lauwarmes Wasser, pH-neutrale Produkte, Vermeiden von übermäßigem Reiben.
Sitzbäder: Kurzzeitige Anwendung mit lauwarmem Wasser zur Beruhigung der Haut.
Lokale Pflege: Bei entzündlichen oder gereizten Phasen kann eine reizlindernde Kombination wie CANNEFF® SUP mit CBD und Hyaluronsäure die Schleimhaut beruhigen und Nässen, Brennen oder leichte Ekzeme abmildern.
Behandlung von Begleiterkrankungen: z.B. Therapie von Analekzemen, Analfissuren oder Durchfall, da diese die Marisken vergrößern können.
Diese Ansätze eignen sich besonders, wenn die Marisken optisch stören, aber keine ausgeprägten Beschwerden verursachen.
Operative Behandlung
Wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen oder die Marisken funktionell stören, kommt eine Entfernung in Betracht. Mögliche Methoden sind:
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Methode |
Kurzbeschreibung |
Vorteil |
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Skalpell-Exzision |
Klassische Entfernung unter lokaler Betäubung |
Präzise, bewährtes Verfahren |
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Elektrochirurgie |
Abtragen mittels Strom |
Gute Blutstillung |
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Laserentfernung |
Verdampfen oder Ausschneiden des Gewebes |
Weniger Blutung, oft kürzere Prozedur |
Welche konservativen Maßnahmen können Beschwerden lindern?
Konservative Maßnahmen zielen darauf ab, Reizungen zu reduzieren, die Hygiene zu erleichtern und entzündliche Phasen zu vermeiden. Sie sind immer der erste Schritt, bevor eine Operation erwogen wird.

Stuhlregulation
- Ein weicher, geformter Stuhl reduziert Zug und Reibung an den Hautfalten.
- Ballaststoffreiche Ernährung (z.B. Gemüse, Hafer, Leinsamen)
- 1,5–2 l Flüssigkeit täglich
- Bei Bedarf milde Stuhlweichmacher (z. B. Macrogol)
Schonende Analhygiene
Aggressives oder häufiges Abwischen kann Marisken vergrößern und reizen.
Empfohlen wird:
- Reinigung mit lauwarmem Wasser
- Vermeidung parfümierter Feuchttücher
- Sanftes Trockentupfen statt Reiben
Kurze Sitzbäder
Lauwarmes Wasser (5–10 Minuten) kann Schwellungen und Brennen vorübergehend lindern, besonders nach dem Stuhlgang.
Pflege der gereizten Schleimhaut
Bei Juckreiz, Nässen oder entzündungsähnlichen Beschwerden ist eine beruhigende, feuchtigkeitsspendende Pflege sinnvoll.
Behandlung begleitender Störungen
Häufig verstärken andere proktologische Probleme die Beschwerden:
- Analekzem
- leichte Proktitis
- Durchfallreizungen
- kleine Fissuren
Eine gezielte Therapie dieser Auslöser verhindert, dass Marisken immer wieder anschwellen.
Welche operativen Methoden zur Marisken-Entfernung stehen zur Verfügung?
Für die Entfernung von Marisken stehen mehrere chirurgische Verfahren zur Verfügung. Sie unterscheiden sich vor allem in der Technik des Gewebeabtrags, nicht aber im grundsätzlichen Ziel: die störende Hautfalte präzise zu entfernen und eine möglichst unkomplizierte Heilung zu ermöglichen.
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Methode |
Vorgehensweise |
Vorteile |
Hinweise |
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Klassische Exzision mit Skalpell |
Die Mariske wird unter lokaler Betäubung vollständig ausgeschnitten. |
Bewährte, sehr präzise Methode; gut kontrollierbar. |
Häufig offene Wundheilung, Heilung dauert einige Wochen. |
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Elektrochirurgische Abtragung |
Gewebe wird mit Strom abgetragen und gleichzeitig verödet. |
Weniger Blutung; schneller Eingriff. |
Leicht erhöhtes Risiko thermischer Reizung der Umgebungshaut. |
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Laserentfernung (z. B. CO₂-Laser) |
Verdampfen oder Ausschneiden des Gewebes mittels Laser. |
Sehr blutungsarm, feine Schnitte. |
Nicht überall verfügbar; Kosten variieren. |
Was beeinflusst die Wahl der Methode?
Die Entscheidung hängt ab von:
- Größe und Lokalisation der Mariske
- Hautbeschaffenheit (z. B. bei Analekzemen oder empfindlicher Haut)
- Erfahrung des Proktologen mit bestimmten Geräten
- Vorerkrankungen, die die Wundheilung beeinflussen könnten
Rolle konservativer Begleitmaßnahmen
Unabhängig von der gewählten OP-Technik ist die Haut oft noch über Wochen empfindlich. In dieser Phase kann eine reizlindernde, feuchtigkeitsbindende Pflege sinnvoll sein, um Mikroläsionen und Entzündungen vorzubeugen. Hier kann CANNEFF® SUP aufgrund der Kombination aus CBD und Hyaluronsäure zur Beruhigung der Schleimhaut beitragen. Es ersetzt keine OP, kann aber die Nachsorge unterstützen.
Wie läuft eine Marisken-OP konkret ab?
Eine Marisken-Operation ist ein kleiner, ambulanter Eingriff und dauert meist nur wenige Minuten. Ziel ist es, die störende Hautfalte sauber zu entfernen und das umliegende Gewebe zu schonen.
Vorbereitung
- Kurze Untersuchung zur Bestätigung, dass keine Fissur, akute Entzündung oder Proktitis vorliegt.
- Lokalanästhesie direkt am Afterrand; selten wird eine kurze Sedierung gewählt.
Entfernung der Mariske
- Je nach Methode (Skalpell, Elektrokoagulation, Laser) wird der Hautüberschuss präzise abgetragen.
- Die Entfernung selbst dauert meist unter 10 Minuten.
Blutstillung & Wundversorgung
- Kleine Gefäße werden verschlossen.
- Die Wunde bleibt in der Regel offen, damit sie besser abheilen kann.
- Ein leichter Verband oder eine Kompresse wird eingelegt.
Direkt nach dem Eingriff
- Kurze Beobachtung im Behandlungsraum.
- Patient:innen können in der Regel sofort nach Hause gehen.
Was Patient:innen währenddessen spüren?
Durch die Lokalanästhesie ist der Eingriff nahezu schmerzfrei; man spürt meist nur Druck oder Zug an der Haut.
Warum die Nachsorge wichtig ist
Die Region ist empfindlich, und kleine Reizungen treten leicht auf. Daher empfehlen viele Proktolog:innen nach der OP eine sanfte Schleimhautpflege, z. B. mit regenerationsfördernden Wirkstoffen wie CBD und Hyaluronsäure, wie sie in CANNEFF® SUP kombiniert vorkommen.
Dies unterstützt die Haut während der offenen Wundheilung, ersetzt jedoch keine chirurgische Behandlung.
Welche Vorbereitung, Diagnostik und Narkosearten sind üblich?
Vor einer Marisken-OP steht eine kurze, aber gezielte proktologische Abklärung. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Beschwerden tatsächlich von einer Mariske ausgehen und keine akute Erkrankung im Hintergrund steht.
Diagnostik vor dem Eingriff
Die Untersuchung umfasst in der Regel:
- Inspektion des Afterrands zur Beurteilung von Größe, Lage und Hautbeschaffenheit.
- Tastuntersuchung (digitale rektale Untersuchung) zur Abgrenzung gegenüber Hämorrhoiden oder Fissuren.
- Proktoskopie, falls ein inneres Hämorrhoidalleiden vermutet wird.
Wichtig: Akute Entzündungen, Analekzeme oder schmerzhafte Fissuren müssen vor der OP behandelt werden.
Vorbereitung
Die Vorbereitung ist minimal:
- Kein Abführen notwendig.
- Am Tag der OP nur leichte Mahlzeiten.
- Auf Deodorants, Salben oder Feuchttücher im OP-Bereich verzichten.
- Bei wiederkehrenden Reizungen kann eine präoperative Schleimhautberuhigung sinnvoll sein (z. B. CANNEFF® SUP zur Stabilisierung der Analhaut).
Narkosearten
Die Marisken-Entfernung erfolgt meist unter Lokalanästhesie:
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Art der Betäubung |
Einsatz |
Vorteil |
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Lokalanästhesie |
Standard |
Schnell, sicher, Patient bleibt wach |
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Kurze Sedierung |
Bei Angst oder größeren Befunden |
Entspanntere Behandlung |
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Spinal-/Vollnarkose |
Selten; bei Kombinations-Eingriffen |
Nur in Ausnahmefällen notwendig |
Für einzelne Marisken reicht die lokale Betäubung völlig aus und ist gut verträglich.
Wie erfolgt der Eingriff Schritt für Schritt?
Der Ablauf ist standardisiert und in der Regel kurz. In kompakter Form sieht eine Marisken-OP meist so aus:
Lagerung und Desinfektion
Sie liegen in Linksseitenlage oder Steinschnittlage. Der Analbereich wird desinfiziert und steril abgedeckt.
Lokale Betäubung
Die Mariske und das umliegende Gewebe werden mit einem Lokalanästhetikum umspritzt. Nach wenigen Minuten ist die Region schmerzfrei, es bleibt nur ein Druckgefühl.
Spannen und Erfassen der Mariske
Die Hautfalte wird mit einer Klemme oder Pinzette leicht angehoben, um sie vom umliegenden Gewebe deutlich abzugrenzen.
Exzision (Abtragen der Mariske)
Mit Skalpell, Elektrochirurgie oder Laser wird die Mariske an ihrer Basis abgetragen.
Dabei wird darauf geachtet, nicht zu tief zu schneiden, um den Schließmuskel nicht zu verletzen.
Blutstillung
Kleine Gefäße werden mit Strom, Laser oder durch Kompression verschlossen. Je nach Technik wird nicht vernäht, damit die Wunde sekundär (offen) heilen kann.
Einlage einer Kompresse
Eine kleine Kompresse oder ein Wundstreifen wird eingelegt, um Sekret und eventuelle Nachblutung aufzufangen.
Kurze Nachbeobachtung
Nach wenigen Minuten Ruhe können die meisten Patient:innen die Praxis wieder verlassen.
Welche Methode ist sinnvoller: Laser, Skalpell oder Elektrokoagulation?
Es gibt keine allgemeingültig „beste“ Methode – die Wahl hängt vom Befund, der Hautbeschaffenheit und der Erfahrung der behandelnden Proktologin bzw. des Proktologen ab. Alle drei Verfahren können Marisken zuverlässig entfernen, unterscheiden sich aber im Handling und in der Wundreaktion.

Vergleich der Methoden
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Methode |
Vorteile |
Mögliche Nachteile |
Geeignet für |
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Skalpell (klassische Exzision) |
Sehr präzise, kontrollierte Schnitte, bewährtes Standardverfahren |
Etwas mehr Blutung während des Eingriffs; offene Wundheilung |
Die meisten Marisken, besonders bei empfindlicher Haut |
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Elektrokoagulation |
Gute Blutstillung, schneller Eingriff |
Wärme kann umliegendes Gewebe stärker reizen → etwas mehr Nachschwellung möglich |
Kleine bis mittelgroße Marisken |
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Laser (z. B. CO₂-Laser) |
Sehr blutungsarm, feine Schnittführung, kurze Eingriffszeit |
Nicht jede Praxis verfügt über Laserequipment; potenziell höhere Kosten |
Feine oder mehrfach gezipfelte Marisken |
Was beeinflusst die Entscheidung?
- Größe und Lage der Mariske
- Hautempfindlichkeit und bestehende Analekzeme
- Blutungsneigung
- Wiederkehr von Reizungen
- Kompetenz und Präferenz des Operateurs
In der Praxis ist das Skalpell nach wie vor das am häufigsten gewählte Verfahren, weil es zuverlässig und gut steuerbar ist. Laser wird oft dann eingesetzt, wenn besonders blutungsarm gearbeitet werden soll.
Nachsorge ist entscheidender als die Methode
Unabhängig vom gewählten Verfahren ist die Haut im Analbereich in den ersten Wochen empfindlich. Zur Linderung von Brennen, Nässen oder Mikroentzündungen kann eine sanfte Schleimhautpflege hilfreich sein. Präparate wie CANNEFF® SUP mit CBD und Hyaluronsäure beruhigen das Gewebe und können die offene Wundheilung angenehmer machen – sie beeinflussen jedoch nicht die Wahl der OP-Methode.
Welche Risiken, Komplikationen und Nebenwirkungen können auftreten?
Die Marisken-OP gilt als kleiner, sicherer Eingriff, dennoch können – wie bei jeder Operation im empfindlichen Analbereich – bestimmte Komplikationen auftreten. Die meisten sind vorübergehend und gut behandelbar.
- Häufige, meist harmlose Nebenwirkungen
- Schmerzen oder Brennen in den ersten Tagen
- Schwellung des umliegenden Gewebes
- Leichte Nachblutungen direkt nach dem Eingriff
- Nässen durch die offene Wundheilung
-
Empfindlichkeit beim Stuhlgang
Diese Reaktionen sind typisch für die sekundäre Wundheilung und klingen üblicherweise innerhalb weniger Tage bis Wochen ab.
Mögliche Komplikationen
Obwohl selten, sollten folgende Risiken bekannt sein:
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Komplikation |
Bedeutung |
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Infektionen |
Rötung, starke Schmerzen, eitriges Sekret – ärztliche Kontrolle notwendig |
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Wundheilungsstörung |
Verzögerte Heilung, vor allem bei dermatologischen Vorbelastungen |
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Blutungen |
Selten, meist gut beherrschbar |
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Narbenbildung |
Gering, aber möglich; selten kosmetisch auffällig |
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Rezidiv |
Neue Marisken können entstehen, wenn auslösende Faktoren weiter bestehen (z. B. Durchfall, Reizungen) |
Wie sich Beschwerden reduzieren lassen
Eine gute Nachsorge ist entscheidend: weicher Stuhl, schonende Hygiene und regelmäßiges Spülen mit Wasser. Zur Beruhigung gereizter Schleimhaut während der Heilungsphase nutzen viele Patient:innen zusätzlich eine reizlindernde Pflege.
Hier kann CANNEFF® SUP – dank der Kombination aus CBD und Hyaluronsäure – helfen, Brennen, Nässen und Hautreizungen abzumildern. Dies unterstützt die Wundumgebung, ersetzt jedoch keine ärztliche Kontrolle bei auffälligen Symptomen.
Wie verläuft die Nachsorge und Heilung nach einer Marisken-OP?
Die Nachsorge ist entscheidend für eine komplikationsarme Heilung, da die Wunde offen bleibt und in den folgenden Tagen besonders empfindlich ist. Die Heilungsdauer liegt meist zwischen 2 und 6 Wochen, abhängig von Größe, Hautbeschaffenheit und Begleiterkrankungen.
Unmittelbare Phase (1.–7. Tag)
- Schmerzen & Schwellung sind normal und nehmen täglich ab.
- Kurze Sitzbäder mit lauwarmem Wasser beruhigen die Region.
- Nach jedem Stuhlgang sollte der Bereich mit Wasser gespült statt gerieben werden.
Mittlere Phase (2.–4. Woche)
Die Wunde beginnt sich zu schließen; Nässen und leichte Blutspuren können weiter vorkommen.
- Ein weicher Stuhl bleibt wichtig, um Zug auf das Gewebe zu vermeiden.
- Leichte sportliche Aktivitäten sind wieder möglich, sofern sie nicht reiben.
Späte Phase (ab 4. Woche)
- Das Gewebe stabilisiert sich, Restempfindlichkeit kann aber bestehen.
- Endgültige Belastbarkeit entsteht meist nach 6–8 Wochen.
Wie die Pflege die Heilung unterstützt
Eine sanfte, reizfreie Nachsorge schützt die Wundränder und verhindert Entzündungen. Hierbei hat sich eine feuchtigkeitsspendende und beruhigende Schleimhautpflege bewährt.
Die Kombination aus CBD und Hyaluronsäure in CANNEFF® SUP kann:
- Brennen und Reizungen reduzieren,
- kleine irritierte Schleimhautareale beruhigen,
- die natürliche Regeneration unterstützen.
Sie ersetzt keine chirurgische Versorgung, kann aber den Verlauf deutlich angenehmer machen.
Wie können Ernährung und Stuhlregulation den Heilungsprozess unterstützen?
Eine schonende Stuhlregulation ist einer der wichtigsten Faktoren für eine komplikationsfreie Heilung. Jede Reibung oder jedes Pressen belastet die frische Wunde – weicher, geformter Stuhl schützt das Gewebe und beugt Schmerzen sowie Nachblutungen vor.
Warum Ernährung so wichtig ist
Nach einer Marisken-OP reagiert die Analhaut empfindlich. Ein optimal regulierter Stuhl:
- vermeidet Zug und Druck auf die Wundränder,
- reduziert das Risiko für Fissuren oder Nachblutungen,
- erleichtert die Hygiene und minimiert Reizungen.
Empfohlene Ernährungsprinzipien
Eine ballaststoffbetonte Ernährung sorgt für Volumen und eine geschmeidige Stuhlkonsistenz.
Günstige Lebensmittel:
- Haferflocken, Leinsamen, Flohsamenschalen
- Gemüse, Obst (v. a. Birnen, Äpfel, Beeren)
- Vollkornprodukte
- Viel Wasser (mind. 1,5–2 l/Tag)
Weniger geeignet:
- Scharfe Speisen
- Alkohol
- Weißmehlprodukte
- Große Mengen Käse oder Fleisch (verstopfend)
Unterstützende Maßnahmen zur Stuhlregulation
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Maßnahme |
Ziel |
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Flohsamenschalen |
Stabilisieren, machen den Stuhl weich, ohne Durchfall zu verursachen |
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Macrogol (mildes Laxans) |
Bei Verstopfung oder hartnäckigem Pressen |
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Ausreichende Flüssigkeit |
Notwendig für jede Ballaststoffzufuhr |
Wann sollten Komplikationen nach der OP ärztlich abgeklärt werden?
Nach einer Marisken-OP sind leichte Schmerzen, Nässen und minimale Blutspuren normal. Bestimmte Symptome weisen jedoch darauf hin, dass eine ärztliche Kontrolle notwendig ist, um Infektionen oder Wundheilungsstörungen frühzeitig zu erkennen.

Warnzeichen, die eine zeitnahe Abklärung erfordern
- Starke oder zunehmende Schmerzen, die trotz Schmerzmitteln nicht nachlassen
- Deutlich erhöhte Rötung, Überwärmung oder rasch zunehmende Schwellung
- Eitriges Sekret, übler Geruch oder gelb-grünliche Absonderungen aus der Wunde
- Anhaltende oder kräftige Blutungen
- Fieber oder allgemeines Krankheitsgefühl
- Schwierigkeiten beim Stuhlgang, die zu erneutem Pressen führen
- Verdacht auf Fissurbildung (stechender Schmerz beim Stuhlgang)
Warum frühes Handeln wichtig ist
Infektionen und ausgeprägte Entzündungen können die Heilung verlängern und zu problematischer Narbenbildung führen. Eine proktologische Kontrolle ermöglicht schnelle Gegenmaßnahmen wie Spülungen, lokale Behandlung oder Anpassung der Schmerztherapie.
Unterstützende Pflege – sinnvoll, aber kein Ersatz für ärztliche Kontrolle
Sanfte Schleimhautpflege bleibt hilfreich, vor allem wenn die Wundumgebung gereizt ist. Präparate wie CANNEFF® SUP können:
- Reizungen reduzieren,
- Wundränder feucht halten,
- Mikroentzündungen beruhigen.
Sie verhindern jedoch keine medizinische Komplikation – bei den oben genannten Symptomen ist eine Untersuchung zwingend erforderlich.
Wie lassen sich Marisken künftig vermeiden?
Marisken entstehen meist als Folge von Schwellungen oder Reizungen. Ziel der Vorbeugung ist daher, die Analhaut zu schützen und Situationen zu vermeiden, die zu Überdehnung oder Entzündung führen.
Weicher, regulierter Stuhl
Der wichtigste Faktor, da Pressen die empfindliche Analhaut überdehnt.
Empfohlen wird:
- ballaststoffreiche Ernährung
- ausreichende Flüssigkeitszufuhr
- ggf. milde Stuhlweichmacher bei Neigung zu Verstopfung
Schonende Analhygiene
- Übermäßiges oder hartes Reiben begünstigt Reizungen.
- Reinigung mit lauwarmem Wasser
- unparfümierte, pH-neutrale Produkte
- sanftes Trockentupfen statt Wischen
Reizungen früh behandeln
Durchfall, Analekzeme oder kleine Fissuren erhöhen das Risiko für Schwellungen – unbehandelt können daraus neue Marisken entstehen.
Vermeiden von dauerhaftem Druck
Langsitzende Tätigkeiten, starkes Pressen beim Sport oder eine chronisch verspannte Beckenbodenmuskulatur können Schwellungen verstärken.
Pflege der Schleimhaut bei Neigung zu Irritationen
Ist die Analhaut häufiger empfindlich, entzündet oder neigt zu Nässen, kann eine beruhigende Pflege helfen, Reizspiralen zu verhindern.
Hier eignet sich die Kombination aus CBD und Hyaluronsäure, wie sie in CANNEFF® SUP enthalten ist, um:
- Mikroreizungen zu reduzieren,
- die Haut feucht und elastisch zu halten,
- entzündungsanfällige Phasen zu stabilisieren.
Dies ersetzt zwar keine medizinische Behandlung bei akuten Befunden, kann jedoch langfristig dazu beitragen, die Rahmenbedingungen so zu verbessern, dass neue Marisken gar nicht erst entstehen.
Quellenverzeichnis anzeigen